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25. Haus Mannel

Es wurde 1767 von Landbaumeister Heinrich Wilhelm Escher (1732 – 1791) für eigene Zwecke gebaut und 1782 um die beiden Seitenflügel vergrößert. Später entstand ein großes Hinterhaus mit Festsaal und Bühne, der von der “Liedertafel Concordia” genutzt wurde.

Ein späterer jüdischer Besitzer Meyer Hertz trieb Wollhandel und lagerte die Wolle auf zwei großen gedielten Böden. Im Hinterhaus befanden sich 1826 und bis ins 20. Jahrhundert Synagoge und Judenschule.

Bedeutendster Bewohner des Vorderhauses war der Geh. Hofrat Dr. Gottfried Mannel (01.12.1832 – 30.04.1908), nach dem später die Straße benannt worden ist. Er hat sich als Arzt um den Ausbau des Krankenhauses und die Einrichtung des Diakonissenhauses sehr verdient gemacht. Jetzt gehört das Anwesen dem Kunstmaler Dieter Blum.

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