Kleine Museumsnacht in Bad Arolsen
Am 20.08.2011 findet in den verschiedenen Häusern des Museums Bad Arolsen die “Kleine Museumsnacht” statt. Nachfolgend können Sie sich den Programmflyer herunterladen.
Programm der Museumsnacht in Bad Arolsen
Schreibersches Haus
ab 18.00 Uhr
Museumsbuffet in der Remise und im Innenhof
ab 18.00 Uhr
Bürgermuseum
Mein Poesiealbum und andere Freundschaftsbücher
110 Alben aus der Zeit von 1800 bis 2010
19.30 Uhr
Chanson & Histoire – Hinauf zum Montmartre
Petra Bassus, Gesang – Alexandre Bytchkov Akkordeon, Rainer Witt, Autor
21.30 Uhr
Chanson & Histoire – Hinauf zum Montmartre
C. D. Rauch-Geburtshaus
ab 18.00 Uhr
Prickelnde Holunderblüten
Kräuterimbiss aus dem Garten
des Geburtshauses
Neuerwerbungen im Geburtshaus des Bildhauers
Apothekersenf aus Adorf und andere Spezialitäten aus Kräutern und Gewürzen
Dr. Ulrich Seidel
Auf den Wegen zwischen den Museumshäusern
lassen Sie sich überraschen von
„Syroluma“
Kaulbach-Haus
ab 18.00 Uhr
Mitmachmuseum „Bildhauerschule“
unter Anleitung von Rita Schenk
Die Besucher können an einem Gemeinschaftsstein
bildhauerische Techniken ausprobieren oder
einen eigenen Stein bearbeiten.
Spiele für kleine und große Leute
Malaktionen
Zu Gast bei Ulf Stracke
Historische Turmuhren im Gewölbekeller der Uhrmacherfamilie Stracke
Ausstellungen im Schloss
ab 18.00 Uhr
Kunst-Antiquariat
Kunstbücher, Kunstbücher, Kunstbücher
Eine Hommage an den Stuhl der Stühle,
den ältesten Klassiker der Möbelgeschichte
Fotografien aus dem Fotowettbewerb zum 150jährigen Jubiläum des berühmten Kaffeeausstuhls
Kooperation mit Thonet
Auf den Wegen zwischen den Museumshäusern
lassen Sie sich überraschen von
„Syroluma“
Christian Daniel Rauch-Museum
18.00 Uhr
Nach „Bilder einer Ausstellung“ von
Modest Mussorgsky
Es tanzen die Ballettschüler von
Kirsten Schmidt
Musikschule Bad Arolsen
19.45 Uhr
SINATRAs
Daniel Brusch, Gesang u. Bandleader – Johannes Göttelmann, Kontrabass– Steve Hammer, Piano, Arrangement – Ralf Frohnhöfer, Tenorsaxophon
20.45
Luna Rossa
Rüdiger Passon, Saxophon, Gesang – Reinhard Ochtendung, Akkordeon – Hans Schmöle, Gitarre – Harald Erbroth, Bass
21.45 Uhr
SINATRAs
22.45 Uhr
Luna Rossa
23.30 Uhr
Abschluss vor dem Marstall mit
„Syroluma“
Am 20. August 2011 laden das Museum Bad Arolsen und der Museumsverein wieder zur „Kleinen Museumsnacht“ ein. Auch in diesem Jahr wird ein vielseitiges, facettenreiches Programm angeboten und auch kulinarische Genüsse erwarten die Besucher.
Die Nacht beginnt im Christian Daniel Rauch-Museum mit einem interessanten Programm von Schülern der Ballettgruppen von Kirsten Schmidt. Sie unterrichtet an der Musikschule Bad Arolsen Kinder und Jugendliche im Alter von 5 bis 16 Jahren.
Das neue Bürgermuseum im Schreiberschen Haus widmet sich dem Thema „Mein Poesiealbum und andere Freundschaftsbücher“.Eine fast entschwundene Welt klingt auf mit diesem Wort. Glanzbilder und Zeichnungen, Verse voller Anmut und Wünsche für das weitere Leben. Von guten Freunden oder Freundinnen, Lehrern und Eltern waren sie gesammelt, hinter feinem Leder oder Leinen und wurden zum heimlichen Schatz vor unberufenen Blicken. Über 60 Leihgeber haben uns Alben zur Verfügung gestellt. Weit über hundert Poesiealben standen zur Gestaltung der Ausstellung zur Verfügung. Aus diesem reichen Bestand wurde eine Auswahl getroffen, die nun in der Beletage des Schreiberschen Hauses präsentiert wird: Goethezeit und später – Über Generationen – Kostbarkeiten und Raritäten – Einbände.Lassen Sie sich von der Vielfalt der Poesiealben und Freundschaftsbücher überraschen und verzaubern von Versen und Wünschen vergangener Zeiten, von zarten Zeichnungen und wundervollen Glanzbildern. Aber auch die Geschichte des 20. Jahrhunderts spiegelt sich in den Alben der entsprechenden Zeit.
Chanson & Histoire – Hinauf zum Montmartre Einen bezaubernden Mix aus legendären Chanson-Klassikern, raffinierten Akkordeon-Soli und witzigen Anekdoten präsentieren Petra Bassus, Alexandre Bytchkov und Rainer Witt im Festsaal des Schreiberschen Hauses. Mit eigenem Charme erinnern die Drei an längst vergangene Zeiten und gloriose Interpreten des musikalischen Frankreich. Dazu schildert Rainer Witt gekonnt in mitreißenden, teils skurrilen Texten seine Pariser Zeit, die er Ende der 60iger Jahre als Obstkarrenschieber im „Bauch von Paris“, in „Les Halles“ nächtens verbracht hat.
SINATRAs – Zum 90. Geburtstag war die Band in den USA und hat bedeutende Orte von Sinatra besucht. Hier gibt es das exklusive Material zum Leben und Sterben des Sängers. Um den Menschen Frank Sinatra zu begreifen ist ein Besuch in dem Hafenstädtchen Hoboken (New Jersey/USA) zu empfehlen. Hier ist er geboren und aufgewachsen. Als kleiner Junge stand er sehr oft im Hafen und hat rübergeschaut auf die Skyline der großen Stadt New York. Ihm war klar, dort wollte er hin, in die Welt der Schönen und Reichen, in die Welt der Musik und Show. Er wollte der größte Sänger aller Zeiten werden. „Meine Karriere begann mit einer 4-cent-Fährfahrt quer über den Hudsonriver nach New York“ scherzte Sinatra später immer wieder bei seinen Konzerten. Erleben Sie die großen Songs von Frank SINATRA und viele andere Hits der Musikgeschichte im glamourösen Sound der Swingära: extravagante Livemusik und mit dem ausgelassenen Lebensgefühl der 60er und 70er Jahre.
Luna Rossa – Tango, Bossa Nova, rhythmisch akzentuierte Balkanmelodien, meditative Klänge aus der arabischen Welt, Walzer und Musette aus Frankreich, swingende Schlager der 50er und 60er Jahre aus Italien und Perlen der Filmmusik – die Musik von Luna Rossa entzieht sich gängigen Kategorien. Hörer erkennen Melodien, können sie jedoch nicht zuordnen – nicht sofort, nicht in dieser Form. Diese Musik weckt Fernweh nach dem Süden, bläst milden Sommerwind ins Gesicht und lässt die Sinne tanzen. So klingt es, wenn das alte Europa mit der neuen Welt tanzt: Mal liebevoll nostalgisch, dann leidenschaftlich und temperamentvoll, mit ausreichend Spielräumen für Improvisationen und rhythmische Variationen.
Die Präsentation 214×214 im Westflügel des Schlosses zeigt ausgewählte Beispiele des Fotowettbewerbs des Unternehmens Thonet zum 150jährigen Jubiläum des berühmten Bugholzstuhls Nr. 14, heute 214. Aus über 300 Einsendungen aus der ganzen Welt wurden die interessantesten Bilder ausgewählt. Stuhl der Stühle wird er oft genannt. Die Basis war eine neue Technik, das Biegen von massivem Holz, das Michael Thonet in 1850er Jahren perfektionierte und damit eine Serienfertigung überhaupt erst möglich machte. Und es gab eine geniale Vertriebsidee: In einer Kiste wurden 36 zerlegte Stühle verpackt und in die ganze Welt verschickt. Deshalb gilt Thonet als Pionier des Industrie-Designs und der Stuhl Nr. 214 als das gelungenste Industrieprodukt weltweit.
Im Hof des Kaulbach-Hauses wird eine Bildhauerschule eingerichtet. Die Bildhauerin Rita Schenk stellt die verschiedenen Werkzeuge der Steinbearbeitung vor. An einem Gemeinschaftsstein können die Besucher eigene Erfahrungen im Umgang mit den Werkzeugen erlangen und/oder einen kleinen oder größeren Stein gestalten.
Zu Gast ist die „Kleine Museumsnacht Bad Arolsen“ in diesem Jahr wieder bei Ulf Stracke. Seine Sammlung historischer Turmuhren, die die Uhrmacherfamilie Stracke in den letzten Jahrzehnten zusammen getragen hat, konnte um wichtige Beispiele erweitert werden.
Kulinarisch verwöhnt wird der Besucher am Museumsbuffet in der Remise und im Innenhof des Schreiberschen Hauses gestaltet das Welcome Hotel Bad Arolsen. Im C. D. Rauch-Geburtshaus wird der schon bewährte Kräuter-Imbiss aus dem Rauch-Garten und prickelnde Getränke mit Holunder angeboten. Der Adorfer, Dr. Ulrich Seidel, ist bekannt für seine Apothekermischungen in Sachen Senf, Kräutern und Hochprozentigem.
Die Museumsnacht wird durch die Aro-Karte unterstützt. Die Arolser Geschäfte sind am 20. August bis zum Beginn der Museumsnacht geöffnet.
Eintrittsbutton Museumsnacht:
8/6 €, bis 12 Jahre Eintritt frei
Information
Tel.: 05691 / 625734
www.museum-bad-arolsen.de
