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Kleine Museumsnacht in Bad Arolsen

Am 1. Juli 2017 findet in den verschiedenen Häusern des Museums Bad Arolsen die “Kleine Museumsnacht” statt. Nachfolgend können Sie sich den Programmflyer herunterladen.

 

Programm der Museumsnacht in Bad Arolsen

Schreibersches Haus
ab 18.00 Uhr

Museumsbistro in der Remise und im Innenhof

ab 18.00 Uhr
Dorit Croissier
Spielräume
Porzellan, Skulptur, Papier

19.15 Uhr
voice meets piano
Dora Michel und Claudia Zinserling

20.45 Uhr
voice meets piano
Dora Michel und Claudia Zinserling

C. D. Rauch-Geburtshaus
ab 18.00 Uhr

Aperitif
Sekt mit Holunderblüten

Kräuterimbiss

18.00 bis 20.00 Uhr
Mitmachaktion
Blumengeschichten

Kaulbach-Haus
ab 18.00 Uhr

Spiele für kleine und große Leute

Mitmachaktionen zum Thema Holz

Mitmachmuseum „Bildhauerschule“
unter Anleitung von Rita Schenk in diesem Jahr zum Thema „Herzstück“.
Die Besucher können an einem Gemeinschaftsstein
bildhauerische Techniken ausprobieren oder
einen eigenen Stein bearbeiten.

Zu Gast bei Ulf Stracke
Historische Turmuhren im Gewölbekeller der Uhrmacherfamilie

21.30 Uhr
„Die Entstehung der Zeit – Film und Gespräch“

Zu Gast im badz (Bad Arolser Diakonie-Zentrum)
ab 18.00 Uhr
Ausstellung des Kunstateliers ideenreich

Warme und kalte Getränke

Historicum 20
Forum Zeitgeschichte
18.00 bis 20.30 Uhr

Das Museum im historischen Stabsgebäude
in der ehemaligen Kaserne

Ausstellungen im Schloss
ab 18.00 Uhr

Friedrich August von Kaulbach (1850–1920)
als Zeichner
bis 17. Juli 2016

ab 19 Uhr
Rupert Eichler – Charakterköpfe
Der Künstler porträtiert die Besucher
der Museumsnacht.

21.00 Uhr
Führung durch die Ausstellung
Friedrich August von Kaulbach (1850–1920)
als Zeichner
Dr. Birgit Kümmel

Zwischen den Museumshäusern
Cock–Tales
Pas Par Tout
Ein prachtvoll gefiedertes und musikalisches
Geflügel spielt tierisch-menschliche Szenen.

Christian Daniel Rauch-Museum
ab 18.00 Uhr

Dietrich Klinge
Im Dialog mit der Klassik
Interventionen im Christian Daniel-Museum

18.00 Uhr
Tanzgruppen der Musikschule
Unter Leitung von Kirsten Schmidt

20.00 Uhr
GROOVE JUICE
Heiko Eulen (b), Michael Koch (sax, cl, voc) Peter Altwasser (tb, voc), Urban Beyer (tp, voc, p), Jürgen Grauer (dr), Jens Großmann (p, voc, acc, tp).

21.00 Uhr
GROOVE JUICE

22.00 Uhr
GROOVE JUICE

Am 1. Juli 2017 laden das Museum Bad Arolsen und der Museumsverein wieder zur „Kleinen Museumsnacht“ ein. Auch in diesem Jahr wird ein vielseitiges, facettenreiches Programm angeboten und kulinarische Genüsse erwarten die Besucher.

Dorit Croissier – Spielräume
Die Künstlerin Dorit Croissier arbeitet ortsbezogen. Sie setzt sich immer aufs Neue mit dem Ort auseinander, entwickelt aus dem Vorgefundenen – Architektur, Geschichte, Proportionen, Funktionen, ästhetischen Vorbedingungen ihre Konzepte. Auf diese Gegebenheiten reagiert Dorit Croissier und inszeniert Spielräume. Sie wird zur Geschichtenerzählerin. Das können den Raum füllende Installationen sein, Skulpturen und Objekte.
Fürst Friedrich von Waldeck und Pyrmont nutzte die kostbar ausgestattete Dreiflügelanlage des Schreiberschen Hauses als Club- und Gesellschaftshaus. Er konnte hier unbeschwert von höfischer Etikette und Zeremoniell agieren. Er wird als Freund der Aufklärung, belesen, gebildet, freisinnig und tolerant beschrieben.
Nach der Überlieferung verschiedener Reisender liebte Friedrich das Spiel, das sicher auch im Schreiberschen Haus stattfand. Wilhelm von Humboldt besuchte 1788 Arolsen und besichtigte auch das Schreibersche Haus. Er berichtet, dass in der Beletage auch Teile der fürstlichen Kunstsammlung präsentiert wurden darunter auch kleinformatige Skulpturen.

Friedrich August von Kaulbach (1850–1920)
als Zeichner
Das zeichnerische Werk des Malerfürsten, der aus Arolsen stammenden Malerfamilie, steht im Mittelpunkt der Ausstellung. Friedrich August von Kaulbach, 1850 in München geboren, war ein Sohn und Schüler des Hannoveraner Hofmalers Friedrich Kaulbach und Großneffe des Historien- und Porträtmalers und Illustrators Wilhelm von Kaulbach.
In der monographisch ausgerichteten Ausstellung werden Zeichnungen Friedrich August von Kaulbachs aus unterschiedlichen Themenbereichen und Techniken gezeigt. Ausgeführte Zeichnungen, Entwürfe, Skizzen und Studien zu den Themen Porträt, Landschaft, Tiere, Hände, Porträtskizzen aus der Familie sowie Karikaturen führte Kaulbach in Bleistift, Kreide, Tusche, Rötel, Aquarell oder Gouache aus. Die Blätter wurden aus dem Nachlass des Künstlers ausgewählt und sind zum größten Teil der Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben. Sie beweisen eine hohe künstlerische Qualität und im Bereich der Karikatur einen feinen, stillen Humor.
In der Ausstellung wird Rupert Eichler die Besucher der Museumsnacht porträtieren. Der in Dresden geborene Künstler studiert nach einer Buchbinderausbildung an der Kunsthochschule in Kassel. Er lebt und arbeitet in Marburg. „Soviel ist in Gesichtern zu sehen – eine Sache die mich reizt – immer wieder ist es spannend Gesichter zu erfahren, zu verstehen, zu studieren und sie zu interpretieren, gelebtes Leben auf eine Art sichtbar zu machen.“

Dietrich Klinge – Im Dialog mit der Klassik
„Ich habe eine starke Affinität zu unserem Zeitalter, aber ich denke ebenso an andere Räume, andere Epochen. Das ist nur ein anderer Dialog.“ (Dietrich Klinge)
Die Intervention im Christian Daniel Rauch-Museum gestaltet der Bildhauer Dietrich Klinge. Seine Skulpturen, vor dem Marstall und im Inneren des Museums präsentiert, stehen im Dialog oder Diskurs zu den Skulpturen des Klassizismus. Wie Christian Daniel Rauch arbeitet Klinge mit dem Material Bronze, jedoch mit dem künstlerischen Anspruch eines zeitgenössischen Bildhauers, der seine Grundformen aus grob bearbeiteten Holzstämmen entwickelt. Es entstehen gegenständliche Figuren, die mythologische oder religiöse Inhalte aufweisen können. Die Prämisse des Gewinns von Erkenntnissen und der Erweiterung ästhetischer Erfahrungen ist auch der Intervention Dietrich Klinges zu Eigen, der einer der bedeutendsten Bildhauer der Gegenwart ist.

Im Festsaal des Schreiberschen Hauses laden Dora Michel und Claudia Zinserling zu „voice meets piano“ ein. Die Musikerinnen sind seit vielen Jahren ein untrennbares Team und waren seither auf großen und kleinen Bühnen sowie zahlreichen Festivals in Deutschland und im Ausland zu hören. Sie sind Preisträgerinnen diverser Musikwettbewerbe und wurden mehrfach für ihre künstlerischen Leistungen ausgezeichnet. Eine Mischung eigener Arrangements bekannter Titel aus Pop, Folk, Jazz & Blues gehen unter die Haut, treffen ins Herz, sind meditativ, sanft und wild zugleich. Energie die das Publikum bewegt, hör- und spürbar. Kurz: Dora Michels ausdrucksstarke, facettenreiche Stimme gepaart mit Claudia Zinserlings Pianospiel ist Seelenschokolade, die zum Hinhören einlädt.

Zwischen den Museumshäusern bietet PasParTouT improvisatorische Figurentheater-Produktionen mit Livemusik. Feinfühlig, humorvoll und hintersinnig entwickeln die komischen Figuren ihr Spiel zwischen und mit den Besuchern. Egal wo, unterwegs oder am Platz, und begleitet von animalischer Blasmusik, sind die komödiantischen Hühner immer ein Hingucker. Immer ein tierisches Vergnügen! Ein prachtvoll gefiederter und musikalischer Hühnerhaufen spielt tierisch-menschliche Szenen zwischen und mit dem Publikum. Aufgeplusterte Streitgockel und zickige Glucken balgen sich um die leckersten Körner und schönsten Misthaufen. Oder sind das gar menschliche Eitelkeiten, die das komödiantische Geflügel umtreibt?

GROOVE JUICE – Amerika Anfang der 40er Jahre. Auf den Bühnen der Clubs tummeln sich Stars wie Louis Armstrong, Benny Goodman, Ellington und der junge Sinatra. Die letzten Tagesschlager erklingen im Swinggewand und jeder, der den “Lindy Hop” oder den “Jitterbug” tanzen kann, ist ein Teil der großen Show. Aus dem mitreißenden Sound der Swing-Bands in den mondänen Hotels und dem Hot-Jazz aus New Orleans mischt sich ein musikalischer Cocktail zusammen, dessen unbeschwertes Lebensgefühl bis heute die Menschen verzaubert Heiko Eulen (b), Michael Koch (sax, cl, voc) Peter Altwasser (tb, voc), Urban Beyer (tp, voc, p), Jürgen Grauer (dr), Jens Großmann (p, voc, acc, tp).

Historicum 20, ein Name, der bei vielen zunächst Fragen aufwirft: Was ist das, worum geht es dort? Und nach Erläuterungen folgt dann nicht selten die Frage: Warum erst jetzt? Historicum 20 ist ein Dokumentationszentrum im Stabsgebäude der ehemaligen Kaserne. Am Oberen Alleefeld hinterließen die Zeitläufe deutlich sichtbar ihre Spuren und deshalb bot sich hier die besondere Gelegenheit, an einem authentischen Ort exemplarisch die Entwicklung der Residenz- und Garnisonsstadt zwischen 1867 und 1994 darzustellen. (Dr. Ulrike Adamek)

Im Hof des Kaulbach-Hauses wird eine Bildhauerschule eingerichtet. Die Mitmachwerkstatt steht in diesem Jahr unter dem Thema „Herzstück“.

Zu Gast ist die „Kleine Museumsnacht Bad Arolsen“ in diesem Jahr wieder bei Ulf Stracke und der Sammlung historischer Turmuhren der Uhrmacherfamilie: „Die Entstehung der Zeit – Film und Gespräch“.

Zu Gast im Kunstatelier ideenreich des Bathildisheims e. V. im Bad Arolser Diakonie-Zentrum kann jeder, der Lust am kreativen Tun hat, in einer schöpferischen Atmosphäre.

Neues ausprobieren und sein Talent ausleben. Es steht Menschen mit und ohne Behinderung offen, Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen. Kurse und Angebote werden auch von Gastdozenten begleitet.

Kulinarisch verwöhnt wird der Besucher am Museumsbuffet in der Remise und im Innenhof des Schreiberschen Hauses, angeboten vom Welcome Hotel Bad Arolsen. Im C. D. Rauch-Geburtshaus wird der schon bewährte Kräuter-Imbiss aus dem Rauch-Garten und prickelnde Getränke mit Holunder angeboten.

Eintrittsbutton Museumsnacht:
8/6 €, bis 12 Jahre Eintritt frei

Information:

Museum Bad Arolsen
Schloßstraße 30
34454 Bad Arolsen
Tel.: 05691 / 62 57 34
www.museum-bad-arolsen.de

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