Stadtportal Bad Arolsen

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13. Jüdischer Betsaal

Stammhaus der Familie Mark. Es wurde von den beiden Juden Emanuel und Markus Juda 1727 an dem damals für sie als Händler günstigen Stadteingang erbaut. Sie sollen die ersten Hofjuden gewesen sein. Markus war “Hoflieferant”. Im Anbau befindet sich ein jüdischer Gebetssaal.


14. Haus Meisner

Vom Kaufmann und späteren Bürgermeister Ernst Erich Meisner 1734 als Wohnhaus gebaut.

Er war der Sohn des von 1719 – 1754 in Helsen tätigken Pfarrers Joh. Justus Meisner, der auch für die junge evangelisch-lutheranische Gemeinde in Arolsen zuständig war.

 

15. Haus Schröder

Als letztes in der Schloßstraße wurde das Haus auf zwei Bauplätze 1776 gesetzt. Es umfasst mit den beideseitigen Anbauten elf Fensterachsen.

Bauherr war der Schutzjude Abraham Markus (Marc), ein Sohn des schon genannten Hofagenten Markus Juda und Vorfahr des Malers Franz Marc.

Von 1821 bis 1857 bewohnte das Haus Finanzrat Dr. Louis Marc mit seiner 2. Frau Julia (geb. Mark). Nach 1857 wurde das Offizierskasino im Obergeschoss eingerichtet. Von 1903 bis 1988 wurde das Gebäude von drei Generationen der Familie Schröder als Geschäftshaus genutzt. Heute wird es vom ITS als Besucherzentrum genutzt.

Haus Schröder

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