Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)
Etwas melden

Zeittafel von Bad Arolsen

Residenzschloss Arolsen

Bad Arolsen blickt auf eine bewegte und spannende Geschichte zurück:

2019

Die "Neustadt Arolsen" feiert ihr 300-jähriges Jubiläum.

2018

Bad Arolsen wird Fairtrade-Stadt.

2015

Das neugebaute Strandbad am Twistesee wird eöffnet.

2014

Eröffnung der Christine-Brückner-Bücherei

2013

Im Juni nimmt die UNESCO die Originaldokumente und die Zentrale Namenkartei des Internationalen Suchdienstes in das Register des Weltdokumentenerbes "Memory of the World" auf.

2012

Im Stabsgebäude der ehemaligen Kaserne wird das Historicum 20 Forum Zeitgeschichte eröffnet.

2011

Das Amtsgericht Bad Arolsen wird gemäß Beschluss des hessischen Landtags aufgelöst.

2010

Der Reisemobilhafen am Twistesee wird am 24. Juli eröffnet.

2009

Die Sanierung des Residenzschlosses wird nach 23 Jahren (1986 - 2009) mit festliche Abschlussveranstaltung am 26. September abgeschlossen.

2008

In Teilbereichen der ehemaligen deutschen Kaserne entsteht der Bioenergiepark

Am 1. April wird die Medizinisch Psychosomatische Klinik "Am Hofgarten" durch die Schön Kliniken eröffnet. Ebenso wird die Tinnitus-Klinik in der Großen Allee übernommen. Heute sind beide Kliniken unter "Schön Klinik Bad Arolsen" bekannt. 

Königin Beatrix der Niederlande besucht anlässlich des 150. Geburtstags der Königin Emma der Niederlande, Prinzessin zu Waldeck und Pyrmont, am 3. Juli die Stadt Bad Arolsen.

Dr. Hesse eröffnet am 17. Dezember die Tinnitusklinik Dr. Hesse im Krankenhaus.

2007

Die Stadtsanierung wird nach 22 Jahren mit einem Kirchplatzfest am 10. November abgeschlossen.

Ebenfalls wird im November das Archiv des Internationalen Suchdienstes Bad Arolsen (eines der weltweit größten NS-Opferarchive) für die Forschung sowie zu Besucherführungen geöffnet.

2004

Die Kaserne der deutschen Bundeswehr im Stadtteil Mengeringhausen wird zum Jahresende geschlossen. Die Standortverwaltung bleibt bis Ende 2008 bestehen.

2003

Der 43. Hessentag findet in Bad Arolsen statt.

2002

Das Christian Daniel Rauch-Museums im Marstall wird eingeweiht. Das Museum ist eine Kooperation des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, veranstaltet vom Museum Bad Arolsen in Zusammenarbeit mit den Staatlichen Museen zu Berlin, Nationalgalerie.

2000

Das Freizeitbad Arobella wird eingeweiht.

1997

Die Stadt bekommt den Titel "Bad" verliehen.

1994

Die Belgische Kaserne wird geschlossen und Soldaten werden abgezogen.

1992

Die Tinnitus Klinik am Standort Große Allee wird gegründet. Hier werden Patienten, die unter Tinnitus, Schwindel oder Geräuschempfindlichkeit leiden, behandelt.

1991

Die Städtepartnerschaft mit Bad Köstritz in Thüringen wird am 25. Januar beschlossen.

1990

Das Festspielhaus "Fürstliche Reitbahn" wird fertiggestellt. 

Die Städtepartnerschaft mit Klütz, Mecklenburg-Vorpommern, wird am 26. November beschlossen.

Die Bibliothek Brehm Stiftung wird gegründet.

1988

Das Denkmal "9. Längengrad" an der Ecke Große Allee / Korbacher Straße wird eingeweiht.

Die Städtepartnerschaft mit Hermann, USA, wird beschlossen.

1986

Die 1. Arolser Barock-Festspiele finden statt.

1979

Die Twistetalsperre wird fertiggestellt (Länge 3 km, Staufläche max. 121 ha, Wasserinhalt max. 9,1 Mio. cbm; Staudamm 300 m lang und 22 m hoch).

1977

Die Stadt Arolsen wird als "Heilbad" staatlich anerkannt.

1974

Die Regionalreform wird abgeschlossen: Zusammenschluss der Stadt Arolsen mit den elf umliegenden Orten zu einer Großgemeinde - zuzüglich rund 2.200 belgische Soldaten und Zivilpersonen.

1973

Das Geburtshaus des Bildhauers Christian Daniel Rauch wird zum Museum.

Die Städtepartnerschaft mit Heusden-Zolder, Belgien, wird am 5. Mai beschlossen.

1970

Die Heilquelle "Schlossbrunnen" wird erbohrt und ausgebaut (Calcium-Magnesium-SuIfat-Hydrogencarbonat-Wasser).

1961

Die Prinz-Eugen-Kaserne Auf dem Hagen im späteren Stadtteil Mengeringhausen wird gegründet.

1957

Das Goetheinstitut in Arolsen wird eröffnet.

1952

Die Kaserne wird durch belgische NATO-Truppen belegt.

1947

Der Volksbildungsring wird zur Vermittlung von Wissenschaft, Literatur und Musik gegründet.

1946

Der letzte regierende Fürst Friedrich von Waldeck und Pyrmont verstirbt.

Der Internationale Suchdienst (ITS) wird durch das Schweizer Rote Kreuz zur Klärung von Vermisstenschicksalen der NS-Zeit in der ehemaligen Kaserne eingerichtet. Später erfolgte ein Neubau an der Großen Allee. Beschäftigung von rund 400 Mitarbeitern.

1945

Die Garnison wird aufgelöst. In den folgenden Jahren ziehen Flüchtlinge und Heimatvertriebene nach Arolsen und es entstehen neue Wohngebiete.

1943

Eine SS-Führerschule des Wirtschafts-Verwaltungsdienstes und das Außenkommando Arthur des Konzentrationslagers Buchenwald werden in Arolsen eingerichtet.

1942

Verlust der Kreisverwaltung durch den Zusammenschluss der Kreise mit neuem Verwaltungssitz in Korbach.

1938

Ein Progrom fand in Arolsen bereits am 8. November statt.

1936

Arolsen wird wieder Garnisonsstadt. Die Kaserne wird erweitert.
Wittekind zu Waldeck und Pyrmont wird geboren.

1929

Der Freistaat Waldeck wird aufgelöst und am 1. April an Preußen angeschlossen.

1918

Es erfolgt die Absetzung des letzten regierenden Fürsten Friedrich durch einen Soldatenrat in Kassel; Waldeck wird Freistaat.
Die Garnison geht verloren.

1912

Einweihung eines Heimes für körperbehinderte Kinder, das nach Fürstin Bathildis benannt wurde. Heute drei Abteilungen: Rehabilitationszentrum (Bathildisstr. 7), Berufsbildungswerk Nordhessen, (Mengeringhäuser Str. 3) und Pflegeheim Waldfrieden (Neu-Berich) mit der Betreuung von jetzt rund 640 Behinderten.


um 1900

Es wir ein Verschönerungs- und Verkehrsvereins gegründet.

1899

Kaiser Wilhelm II. besucht anlässlich der Einweihung des Denkmals für seinen Großvater Kaiser Wilhelm I. die Stadt.

1897

Die katholische Kirche nach Plänen des Kölner Dombaumeisters Franz Statz wird erbaut.

1890

Es erfolgt die Einweihung des Bahnhofes und der Bahnstrecke Warburg-Arolsen, die bis 1893 nach Korbach fortgeführt wird.

1873

Der Arzt Prof. Rudolf Klapp wird geboren. Als Orthopäde schuf er das nach ihm benannte "Klappísche Kriechverfahren", er erfand die Drahtextension bei Knochenbrüchen und schuf die so genannte "Klappísche Saugglocke".

1871

Die erste waldeckische Kaserne für das Bataillon II/83, das vorher in Privatquartieren in Arolsen, Helsen und Mengeringhausen untergebracht war, wird fertiggestellt.

1867

Der Akzessionsvertrag mit Preußen wird abgeschlossen, Arolsen wird Sitz des preußischen Landesdirektors.

1864

Ein Kinderheim, primär für Waisen, wird durch Fürstin Helene in Helsen gegründet. In 1872 entstand hieraus das Sophienheim.

1863

Das Landkrankenhauses an der Großen Allee wird eingeweiht.

1861

August Bier wird in Helsen geboren. Später wird er Professor in Berlin und einer der führenden deutschen Ärzte seiner Zeit. Er wurde weltbekannt durch die Rückenmarksanästhesie (die "Biersche Stauung"), sein Eintreten für die Homöopathie, die Erfindung des Stahlhelms und die Begründung der Hochschule für Leibesübungen.

1858

Die spätere Königin der Niederlande, Prinzessin Emma, wird geboren. 1879 erfolgt die Hochzeit mit Willem III. (sie regierte 1890 - 1898).

1852

Das Amtsgerichtsgebäude in der ehemaligen "Helser Allee" wird durch Wilhelm Braß in spätklassizistischem Stil erbaut.

1850

Das erste Krankenhaus im Fürstentum Waldeck wird in Betrieb genommen. Das so genannte Töpferhaus wurde angekauft und auf Kosten der Fürstlichen Domanialkassen zum Krankenhaus umgebaut.

1849

Das damals modernste Staatsgrundgesetz Deutschlands wird unter Fürstin Emma erlassen und es werden vier Kreise geschaffen. Arolsen wird neben dem Sitz der Landesregierung Verwaltungssitz des Kreises der Twiste.

1831

Die erste Krankenstube mit einer Krankenwärterin im "Töpferhaus" wird eingerichtet.

1822

Friedrich Kaulbach, Portrait- und Historienmaler, Hofmaler und Prof. der Techn. Universität Hannover, wird geboren.

1804

Der später geadelte Maler Wilhelm Kaulbach wird geboren. Er war bekannt als Portrait- und Historienmaler, Illustrator, Hofmaler und Akademiedirektor in München.

1787

Die Stadtkirche wird nach 52-jähriger Bauzeit eingeweiht.

1777

Geburt des klassizistischen Bildhauers Christian Daniel Rauch im Hoppenhof, Begründer der "Berliner Bildhauerschule".

1770

Loslösung der evangelisch-Iutherischen Gemeinde von der Muttergemeinde Helsen.

1763-78

Das Neue Schloss wird im klassizistischen Stil als Witwensitz für die Fürstin Christiane von Waldeck und Pyrmont erbaut.

1748

Die "Privilegien und Freiheiten" werden durch Fürst Carl erneuert.

1735

Der Grundstein für die evangelische Stadtkirche wird gelegt.

1734

Die ersten Mennoniten/Amish siedeln sich in Arolsen an.

1732

Die ersten Begräbnisse finden auf dem Alten Friedhof statt.

1731

Die junge Stadt erhält das Privileg für drei Märkte.

1729

Der Alte Friedhof wird angelegt.

1728

Fürst Friedrich Anton Ulrich verstirbt.
Die obersten Landesbehörden (drei Abteilungen: Regierung, Konsistorium, Rentkammer) werden aus Mengeringhausen in die Residenzstadt verlegt.

1727

Ein Haus mit Betsaal (Synagoge) für die ersten Juden in Arolsen, Emanuel und Markus Juda, wird gebaut.

1725

Das Schloss Luisenthal wird abgerissen.

1720

Das Fürstenpaar zieht in das größtenteils noch unvollendete Residenzschloss ein.

1719

Der Grundstein der "Neustadt Arolsen" wird mit der Verkündigung der "Privilegien und Freiheiten" am 20. September gelegt.

1717

Die Annahme des erblichen Fürstentitels wird verkündet. Die drei ersten Häuser zur Gründung der "Neustadt Arolsen" werden unter Fürst Friedrich Anton Ulrich in der Herrengasse gebaut.

1713

Man beginnt mit dem Neubau des Residenzschloss im Stil modernster architektonischer Vorstellungen durch Baumeister Julius Ludwig Rothweil. Die Innenausstattung erfolgt durch Andrea Galasini und Ludovico Castello.

1710-11

Schloss Charlottenthal wird umgebaut und nach der Frau von Friedrich Anton Ulrich in "Luisenthal" umbenannt. Es dient als Wohnsitz der Grafenfamilie während des Schlossneubaus.

1710

Die Abrissarbeiten des alten Schlosses beginnen.

1706

Der Regierungsantritt des Grafen Friedrich Anton Ulrich steht bevor.

1692

Graf Christian Ludwig (neuere Wildunger Linie) verlegt seine Residenz von Kleinern nach Arolsen, nachdem er in seiner Person die beiden letzten waldeckischen Linien vereinigt hatte.

1677

Das alte Schloss wird vollständig renoviert. Die Eisenberger Linie verlegt ihre Residenz von Rhoden nach Arolsen.

1676

Die Große Allee wird durch Graf / Fürst Georg Friedrich angelegt.

1663-68

Der Graf und spätere Fürst Georg Friedrich lässt das Lustschloss Charlottenthal am Ende der später angelegten Großen Allee für seine Frau Charlotte von Nassau-Siegen erbauen

1634

Der im Jahr 1622 begonnene Ausbau des Schlosses als Festung zum Schutz vor Überfällen und Plünderungen im Dreißigjährigen Krieg wird abgeschlossen.

1620

Graf Georg Friedrich wird geboren.

1526

Im Zuge der Reformation wird das Kloster aufgelöst. Es folgt der Umbau zur Residenz der Waldecker Grafen mit einem neuen Renaissance-Flügel durch den Grafen Philipp III. Die Klosterbrauerei wird als gräfliche Brauerei weiter betrieben.

1492

Das Kloster wird von Graf Otto IV. von Waldeck aus dem Grafenhause von Schwalenberg an die Antonitermönche in Grünberg/Hessen übergeben, es folgt ein schneller Aufschwung des Klosters.

1155

Die Vogtei des Klosters übernimmt Luttruds Sohn Graf Volkwin II. von Schwalenberg.

1131

Das Kloster "Aroldessen" wird als Augustinerinnen-Chorfrauenstift durch Gepa von Itter und ihre drei Töchter Luttrud, Mechthild und Bertha gegründet. 

Die wahrscheinlich älteste Brauerei Hessens, das Arolser Hofbrauhaus, wird gegründet. Bis ins Jahr 2013 wurde dort noch selbst gebraut.

Weitere Themen

Bad Arolsen - Natürlich!

Anschrift

Stadt Bad Arolsen
- Der Magistrat -
Große Allee 24
34454 Bad Arolsen

Information

Besuchen Sie uns auch hier: 

 
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Erklärungen zum Datenschutz auf dieser Webseite